Verblassen Gefühle nach einiger Zeit?
 
Wenn zwei Personen, die sich eigentlich über alles lieben, sich fast jeden Tag streiten und das schon über einem Jahr Beziehung, was soll ein Außsenstehender da denken? Das sich diese zwei Personen gar nicht so doll lieben können oder einfach nur, dass diese zwei Personen Probleme haben, die sie nicht im Griff bekommen? Vor allem ist es erst recht scheiße, wenn Außenstehende Personen, vor allem welche, die uns gar nicht kennen, also Fremde Leute den Streit zwischen diesen zwei Pesonen mit bekommen und Details mit bekommen, die sie eigentlich gar nicht hören sollten. Dann wäre es natürlich noch geiler, wenn diese fremden Personen, die diesen Streit mit bekommen haben, über diese zwei Menschen urteilen, nur über das, was sie mit bekommen haben, aber gar nicht diese zwei Personen kennen. Und wenn man sich so oft streitet, dann stellt man sich natürlich die Frage, wieviel Streit eine Beziehung aushält und wie sehr sie eine Beziehung belastet und wie lange das so noch weiter gehen soll, obwohl man das ja gar nicht will, obwohl man ja nicht streiten und alles kaputt machen will, was man sich mit dem Partner aufegabut hat und noch erreichen will. Man will, dass es besser wird, dass man sich nicht mehr so oft streitet, doch wenn man sich dieses Ultimatum schon vor langer Zeit gestellt hat und es leider immer noch nicht hin bekommen hat, außer vielleicht mal eine Woche lang nicht zu streiten oder so, dann ist das echt erbärmlich und traurig und langsam fragt man sich dann auch, was die Beziehung noch für einen Sinn hat und ob die Liebe dadaurch nicht verblassen tut. Denn nach jedem Streit hat man auf einmal das Gefühl, dass ein kleines Stückchen der Liebe verblasst und das will man nicht. Zwar kann man das mit Liebe und Zärtlichkeit wieder gut machen, doch die Wunden bleiben trotzdem und diese verblassen nicht. Und die ganze Zeit wünscht man sich, dass alles besser wird, dass alles gut wird und man mit seinem Partner ein schönes Leben hat. Doch wirklich glauben daran kann man nicht, obwohl man sich nichts sehnlicheres wünscht als das.